Preise optimieren

Neben der Optimierung der Produktbeschreibungen und Produktbilder gibt es noch einen wichtigen Faktor, den man nicht aus den Augen verlieren darf: Der Preis.

Achten Sie immer auf Ihre Preisstruktur. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie hochwertige Produktbeschreibungen erstellen, den Preis aber so gestalten, dass sie teurer als die Konkurrenz sind.

Ebenso sollten Sie es vermeiden, bei unterschiedlichen Vertriebskanälen mit unterschiedlichen Preisen vertreten zu sein, wenn Sie unter dem gleichen Firmen- bzw. Shopnamen listen.

Beispiel: 

Im oben stehenden Beispiel sehen Sie, dass es erhebliche Unterschiede bei den Preisen geben kann. 
Die Preise variieren hier zwischen 279 und 339 Euro bei den unterschiedlichen Anbietern. 
 

Die Auswahl wird höchstwahrscheinlich in diesem Beispiel über zwei Faktoren gesteuert:

  • Preis
  • Händlername

Auf der entsprechenden Produktdetailseite müssen dann die Produktinformationen und im Endeffekt der Zahlungsprozess dem Kunden zusagen.

Preise vergleichen

Es ist immer wichtig, die Preise der Konkurrenz zu kennen. Bei manchen Artikeln sinkt der Artikelpreis im Laufe der Zeit, z.B. bei Technikartikeln oder Mode aus der vergangenen Saison.

Prüfen Sie die Preise über Google Shopping.

checken Sie die Preise bei anderen Portalen.

Versandkosten berücksichtigen

Der Kunde akzeptiert in der Regel auch Versandkosten, ist aber das gleiche Produkt anderweitig billiger und versandkostenfrei, entscheidet sich der Kunde für den anderen Händler. Sind sie trotz Versandkosten preisgünstiger, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde bei Ihnen einkauft.

Gebühren berücksichtigen

Natürlich müssen Sie in Ihren Preis alle Kosten berücksichtigen. 
Dazu gehören z.B. auch die Kosten für

Shopmiete

Zahlungsabwicklung

Verkaufsprovision

Rakuten Gebühren berechnen

Die Gebühren für einen Verkauf hängen von mehreren Faktoren ab.

Ermäßigte (5%) oder normale Verkaufsgebühr (9%)

Über Marketingmaßnahme von Rakuten eingegangen (1%)

Cross-Border-Trade: wird nicht erhoben

  •  

Diese Nettogebühren werden auf den gesamten Rechnungsbetrag erhoben.

Zusätzlich fallen noch Gebühren für Superpunkte an (1%)

Diese werden auf den vollen Eurobetrag des einzelnen Artikels erhoben (nicht auf Versandkosten).

Beispiel:

 Preis:Superpunktegebühr:
Artikel 1: 1,99 Euro 0,01 Euro
Artikel 2: 2,45 Euro 0,02 Euro
Artikel 3: 14,00 Euro 0,14 Euro
Artikel 4: 14,99 Euro 0,14 Euro
 
Summe:33,43 Euro0,31 Euro
 
Versandkosten: 4,99 Euro  
 
Gesamtpreis:38,42 Euro 
Normale Verkaufsgebühr, keine Marketingmaßnahme Ermäßigte Verkaufsgebühr, keine Marketingmaßnahme 
Verkaufsgebühr (9%): 3,46 Euro Verkaufsgebühr (5%): 1,92 Euro
Affiliate-Gebühr: 0,00 Euro Affiliate-Gebühr : 0,00 Euro
Superpunkte-Gebühr: 0,31 EuroSuperpunkte-Gebühr: 0,31 Euro
  
Gesamtsumme: (netto)3,77 EuroGesamtsumme: (netto)2,23 Euro
%-Anteil (netto) 9,8 % %-Anteil (netto) 5,8 % 
Normale Verkaufsgebühr, Marketingmaßnahme Ermäßigte Verkaufsgebühr, Marketingmaßnahme 
Verkaufsgebühr (9%): 3,46 Euro Verkaufsgebühr (5%): 1,92 Euro
Affiliate-Gebühr (1%): 0,38 Euro Affiliate-Gebühr (1%) : 0,38 Euro
Superpunkte-Gebühr: 0,31 EuroSuperpunkte-Gebühr: 0,31 Euro
  
Gesamtsumme: (netto)4,15 EuroGesamtsumme: (netto)2,61 Euro
%-Anteil (netto) 10,8 % %-Anteil (netto) 6,8 % 

Anmerkung: In dieser Rechnung wurde der monatliche Grundpreis von 39 Euro (netto) nicht berücksichtigt. 
Dieser ist auf einfache Art in die Kostenrechnung mit einzubringen: Monatsgrundpreis geteilt durch Anzahl Bestellungen.

Welche Kosten sollten noch berücksichtigt werden?

Auf Kostenseite sollten auf jeden Fall auch Kosten für Retouren berücksichtigt werden. Je nach Branche und Volumen sind diese unterschiedlich.

Daneben fallen natürlich noch Einkommenssteuer, Mieten, Personalkosten etc. zu Buche, die hier auf keinen Fall vergessen werden dürfen.

Marketing

Verwenden Sie einheitliche Preise über alle Vertriebskanäle. Minimale Preisunterschiede sind in der Regel in Ordnung.